Sozialberatung / existenzsichernde Beratung

Sozialberatung / existenzsichernde Beratung

Wir nehmen Probleme auf und suchen gemeinsam mit dem Betroffenen nach Lösungen.

Wir beraten und unterstützen Sie

  • in sozial und wirtschaftlich schwierigen Lebenssituationen, in Konflikt- und Krisen- situationen und bei Problemen der Alltagsbewältigung.
  • bei der Inanspruchnahme sozialer Leistungen, sowie im Umgang mit Ämtern und anderen Institutionen.
  • bei finanziellen Problemen und bei der Vermittlung weiterer Hilfsangebote.
  • wenn Sie einen behördlichen Bescheid nicht verstehen oder dagegen Widerspruch einlegen möchten

Die Beratung erfolgt kostenlos, vertraulich ggf. anonym und unabhängig von Weltanschauung und Religion.

Beratung in den evangelischen Kindergärten im Kirchenbezirk

Es ist für manche Eltern schwierig eine Beratungsstelle aufzusuchen, um über persönliche Angelegenheiten zu sprechen. Deshalb suchen wir die Eltern direkt im Kindergarten auf und bilden eine Brücke zur Diakonischen Bezirksstelle. Für die Eltern bedeutet das, dass sie keine zusätzlichen Wege haben und wir erfahren in den Einrichtungen unmittelbar mit welchen Problemen die Familien beschäftigt sind.

Wenn Gespräche vereinbart werden, geht es hauptsächlich um folgende Inhalte:

  • persönlichen Belastungen im Alltag, z.B. Geldsorgen
  • Überforderung in der Familie
  • und/oder körperliche Probleme

Wir können das ganze Spektrum der Diakonischen Hilfen zur Lösung der Probleme anbieten. Unsere Beratung ist für alle Menschen kostenlos und findet auf vertrauensvoller Basis statt.

 

Anfragen dürfen Sie gern an die Diakonische Bezirksstelle Ravensburg richten:

Tel.: 0751 - 29 59 0410

Mail: dbs@diakonie-rv.de

Sozialpolitischer Spaziergang

Fotos von Dr. Tobias Gerstung

In Friedrichshafen gab es im Juni schon einen, jetzt wurde in Ravensburg auf den Spuren der sozialen Anbieter spaziert.

 

Dazu schreibt Nicola Netzer vom zfp:

RAVENSBURG – Beim Sommerspaziergang der Diakonie erhielten die Teilnehmenden Einblick in die Arbeit von 13 sozialen Einrichtungen in Ravensburg, darunter auch Hilfsangebote und Einrichtungen des ZfP.

„Jeder trägt etwas bei“, verdeutlichte der Erste Bürgermeister Simon Blümcke und verwies auf die zahlreichen unterschiedlichen Hilfsangebote in Ravensburg, „diese Unterschiede bereichern die Zusammenarbeit sehr.“ Von dem breit gefächerten Angebot konnten sich die über 40 Interessierten, unter ihnen auch Mitglieder des Gemeinderats, anschließend selbst ein Bild machen. Gerd Gunßer von der Diakonie leitete die Gruppe von der Eisenbahnstraße über die Rosmarinstraße hin zur Herrenstraße, wo der zweistündige Spaziergang schließlich am Tafelladen endete.


Vom Diakonischen Werk, dessen Angebot unter anderem Sozialberatung, Integrationsarbeit und Vermittlung von Mutter-Kind-Kuren umfasst, führte der Weg zum Württemberger Hof, einer Anlaufstelle für Wohnungslose. Mit Fachberatung, Übernachtungsmöglichkeiten und einer Tagesstätte bietet die Einrichtung Hilfesuchenden eine Chance, zurück in ein geregeltes Leben zu finden. Neu in der Eisenbahnstraße beheimatet ist seit Kurzem die Ambulante Hospizgruppe. Geschulte Ehrenamtliche begleiten schwerkranke Menschen psychosozial und bieten Trauerbegleitung für Angehörige an. Wie hier basiert die Arbeit sozialer Einrichtungen oft auf dem Engagement vieler Freiwilliger. Im Tafelladen und den Kleiderläden von Patchwork und des Roten Kreuzes – auch Stationen Sommerspaziergangs – ermöglichen ehrenamtlich Arbeitende, dass Hilfsbedürftige gespendete Kleidung und Nahrungsmittel vergünstigt kaufen können.


Über die Arche, einer Lebensgemeinschaft für Menschen mit und ohne Behinderung, erreichte die Spaziergruppe den Hinterhof der Arkade e.V. in der Eisenbahnstraße, wo die Anwesenden mehr über die Arbeit der Bruderhaus-Diakonie, Arkade, Anode und des Bereichs Wohnen des ZfP Südwürttemberg erfuhren. So richten sich die Hilfsangebote an psychisch kranke Menschen, die in den eigenen vier Wänden oder in Wohngemeinschaften individuell unterstützt und betreut werden. Während die Arkade psychisch kranke Jugendliche und ältere Menschen in Familien vermittelt, bietet die Anode fachliche Hilfe für Suchtkranke an. Betroffene werden in eigenen oder angemieteten Wohnungen darin unterstützt, ihren Alltag zu bewältigen, eine Tagesstruktur aufzubauen und so am gesellschaftlichen Leben wieder teilzuhaben.


Bevor der Spaziergang in der Herrenstraße endete, machte die Gruppe Halt im Kontaktladen „Die Insel“. Drogenabhängigen erhalten in den Räumen niederschwellige Hilfeleistung wie Beratung, günstiges Essen oder Spritzentausch. Eng mit dem Kontaktladen zusammen arbeitet außerdem die Streetworkerin des ZfP. Viele Interessierte nutzen die Möglichkeit, Fragen zu ihrer aufsuchenden Arbeit auf der Straße und im Kontaktladen zu stellen.

 

i: Eine Folgeveranstaltung ist für Herbst geplant. Dann wird der Spaziergang unter anderem zu Sozialstationen und Einrichtungen der Altenhilfe in Ravensburg führen.

 

Text: Nicola Netzer, Abt. Kommunikation, zfp südwürttemberg