Erziehungsberatung für Eltern, Kinder und Jugendliche

  •  Beratung von Eltern und Erziehungsberechtigten
  •  Familienberatung
  •  Spieltherapie für Kinder
  •  Beratung von Jugendlichen
  •  Beratung in Fragen des Umgangs- und Sorgerechts

 

 

Ehe-und Paarberatung, Lebensberatung

  •  Beratung von Einzelnen und Paaren in allen Partnerschaftsfragen
  •  Beratung und Begleitung in Trennungs- und Scheidungssituationen
  •  Beratung bei Fragen zur persönlichen Lebenssituation
  •  Beratung in Krisen

 

 

Präventive Angebote

  • Gruppen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Seminare und Elternabende zu Themen der Erziehung und Lebensgestaltung

 

 

Supervision

  • für Fachkräfte im sozialen, pädagogischen und kirchlichen Bereich

 

 

 

Kennen Sie das auch?

  • Kennen Sie das Gefühl, dass Ihnen manchmal die "Hand ausrutscht"?
  • Wissen Sie sich manchmal nicht anders zu helfen, als laut zu werden, zu schubsen oder zuzuschlagen?
  • Mit Worten kommen Sie in Gesprächen oft nicht weiter?
  • Eigentlich, denken Sie, müsste scih nur mein/e Partner/in ändern, dann wäre alles gut!
  • "Passiert" es einfach immer wieder, dass Sie gewaltsam handeln, obwohl Sie es gar nicht wollen?
  • Oder befürchten Sie die Kontrolle zu verlieren und erstmals gewalttätig zu werden?
  • Haben Sie schon als Kind erfahren, dass in Konfliktsituationen Gewalt angewendet wurde?

                        Sie wollen Ihr Verhalten ändern?

 

Definition Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt wird definiert als Gewalt, die unter Erwachsenen, die in einer engen Beziehung, im Allgemeinen Ehe- und Partnerbeziehungen, leben oder gelebt haben.

Häusliche Gewalt umfasst:

  • körperliche Gewalt, wie z.B. Schlagen, Stoßen, Schütteln, Beißen, Würgen, mit Gegenständen werfen Sexuelle Gewalt, wie z.B. Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, Zwang zur Prostitution, usw…
  • Psychische Gewalt wie z.B. Drohungen, Nötigung, Nachstellen (Stalking), Freiheitsberaubung, aber auch Gewaltformen wie Beschimpfung, Bevormundung, Demütigung, Einschüchterung, Verbote, Kontrolle von Sozial-kontakten, usw..
  • Sozial interaktive Gewalt, wie z.B. Verbot oder Zwang zur Arbeit, kein Zugang zum gemeinsamen Konto, Beschlagnahmen des Lohns usw… Gewalt im häuslichen Bereich, in Paarbeziehungen, ist meist kein einmaliges Ereignis, sie wiederholt sich. Häufigkeit und Intensität nehmen oftmals mit der Zeit zu.
 

Unser Angebot

  • Beratung und Krisenintervention bei Häuslicher Gewalt                                                                                                                Gewalt in der Paarbeziehung und der Familie wird in allen gesellschaftlichen Schichten und von beiden Geschlechtern ausgeübt. Allerdings werden die meisten Gewalthandlungen von Männern begangen. Die Betroffenen, die Opfer als auch der/die Gewaltausübende, fühlen sich häufig hilflos, ohnmächtig und überfordert und wissen oft nicht, wo sie Hilfe bekommen können. Die Psychologische Beratungsstelle bietet kurzfristig ein erstes Beratungsgespräch an, wenn es zu gewaltsamen Übergriffen gegenüber dem Partner/der Partnerin oder der Familie gekommen ist oder Sie in Sorge sind, dass es zu Gewalthandlungen kommen kann. Im Erstgespräch kann mit dem erfahrenen und neutralen Berater über die aktuelle Situation gesprochen werden und weitere Termine vereinbart werden. Wenn es sinnvoll erscheint, können im Verlauf der Beratung auch der/die Partner/in miteinbezogen werden. Für die Beratung gilt die gesetzliche Schweigepflicht für den Berater.
  • Beratung für Einzelpersonen                                                                                                                                                                Wir unterstützen Sie bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben und helfen Ihnen eine Ausweg aus dem Kreislauf der Gewalt zu finden.
  • Beratung für Paare                                                                                                                                                                              Wir begleiten Sie gemeinsam ihr Verhalten zu hinterfragen. Einen Weg zu einer gewaltfeien und konstruktiven Beziehung zu finden oder sich mit gegenseitigen Respekt zu trennen.
  • Gruppenangebot                                                                                                                                                                                     In der Gruppe geht es vor allem um die Übernahme von Verantwortung, die Verbesserung der Selbstwahrnehmung sowie das Erlernen gewaltfreier Konfiktlösungsstrategien. Der Austausch mit anderen Menschen, die in einer ähnlichen Situation stehen, wird als hilfreich erlebt.
 

Unsere Haltung

  • Wir lehnen Gewalt als Mittel um Konflikte in zwischenmenschlichen Beziehungen zu lösen ab.
  • Wir lehnen niemals den Menschen ab, der Gewalt ausgeübt hat. Wir nehmen Sie als Mensch wahr. Wir nehmen Sie ernst.
  • Wir glauben, dass Gewalt niemals zufällig „passiert“. Der/die Gewaltausübende verfolgt bewusst oder unbewusst immer ein bestimmtes Ziel. 
  • Wir glauben, dass positive Veränderungen für jeden Menschen möglich sind, wenn dieser bereit ist Verantwortung zu übernehmen für die eigenen Gedanken, Worte und Taten.
 

Ziele der Beratung

Ziele der Beratung

  • Das eigene Verhalten verstehen lernen, Ursachen erkennen und
  • gewaltfreie Alternativen entwickeln
  • Konflikte in Beziehungen gewaltfrei lösen
  • Verantwortung für das eigene Handeln in jeder Situation zu übernehmen
 

Erste Hilfe

  • Erste Hilfe Sie befinden sich in einer eskalierenden Auseinandersetzung mit Ihrer Partnerin oder einer anderen Person und Sie wollen nicht gewalttätig werden! Dies können Sie tun:

  • TIME OUT Unterbrechen Sie die Eskalation, verlassen Sie die Situation, die Wohnung! Dies ist eigenständiges, verantwortungsvolles Handeln. Damit stoppen Sie wirkungsvoll Ihr gewalttätiges Handeln.
  • DISTANZ SCHAFFEN Eine Klärung des Konfliktes ist in der eskalierten Situation nicht möglich! Besprechen Sie den Konflikt frühestens am nächsten Tag. Wenn möglich, ziehen Sie für einige Tage zu Freunden oder in eine Pension .
  • ZEIT NEHMEN Versuchen Sie nicht um jeden Preis den Konflikt zu klären. Wichtiger als die Konfliktklärung ist die Verhinderung weiterer Gewalt!
  • Alkohol- und Drogenkonsum vermeiden Der Konsum von Rauschmitteln vermindert ihre Fähigkeit zur Impulskontrolle und überlegt und angemessen zu handeln.
  • ANRUFEN Sprechen Sie mit einem erfahrenen Gewaltberater. Mit seiner Unterstützung entwickeln Sie erste Schritte, die aus dem Konflikt herausführen. Eine dauerhafte Veränderung Ihres gewalttätigen Handelns können Sie im Rahmen einer regelmäßigen Beratung erreichen                                                                            
  • Mit Gewalt lösen Sie keine Konflikte; Sie verschärfen sie!

Fotohinweis: Die Verwendung der Männerportraits in den Headers dieser Webseite erfolgte mit freundlicher Genehmigung des Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz, Wien, Österreich. Sie sind der im Jahr 2006 erschienen Broschüre ‘Männer und emotionale Kompetenz’ entnommen. Fotograf: Stefan A. Haring.